Jetzt wird gesprüht

Was außen dransteht….

Seit 2013 gibt es das Reggio-Kinderhaus in Bremen-Hastedt, seit 2015 mit eigener Kindergartengruppe. Damit unser Haus im Stadtteil wahrgenommen wird, damit Besucher*innen uns finden können und weil es auch eine Auflage der Behörde ist, haben wir im Juni endlich unser Außenbeschilderungsprojekt abschließen können.

Durch das vorbildliche Engagement unserer Eltern konnte Knaddeldaddel e.V. zwei Sponsoren finden, die sich an den Anschaffungskosten beteiligt haben.

Für Eltern, Gäste und Besucher*innen erklären die Schilder jetzt die Eingänge zu den Kleinkindgruppen, dem Kindergarten sowie zum Büro- und Mitarbeiter*innenhaus.

Die tollen Menschen von LuckyWalls haben uns zwei große Aludibondplatten mit unserem Logo besprüht, sodass das Kinderhaus jetzt auch von Weitem zu erkennen ist.

Das Video zeigt die Dokumentation dieser tollen Aktion mit Unterstützung von großen und kleinen Helfern. Seht selbst!

Mehr Infos über LuckyWalls: www.luckywalls.de

 

Reggio-Kinderhaus ist Bücher-Kita

Am Freitag den 15. Juni 2018 fand in der Zentralbibliothek am Wall die Abschlussveranstaltung des Bücher-Kita-Projektes statt. Zwei Jahre lang waren Mitarbeiter*innen vom Reggio-Kinderhaus und 19 anderen Bremer Kindertageseinrichtungen in diesem Kontext zusammen, um die Sprachentwicklung und die sprachliche Bildung von Kindern besser zu verstehen und zu fördern. Das Programm wird von folgenden Kooperationspartner*innen mitgestaltet: Stadtbibliothek Bremen, Bücherkindergarten Bremerhaven, Überseemuseum Bremen, Interkulturelle Bücherkiste, Bremer Leselust, Friedrich Bödecker Kreis im Lande Bremen und die Universität Bremen.

Alle teilnehmenden Kitas haben in den zwei Jahren unterschiedliche Schwerpunkte gewählt, die sie in ihrem Kita-Alltag ausprobiert und verankert haben. Neben Fortbildungsangeboten wurden Lesepat*innen eingeladen, Autor*innenlesungen veranstaltet, Stadtteilbüchereien besucht oder eigene Leseorte in der Kita geschaffen.

Die zwei Projektjahre haben die enorme Bedeutung von Frühe Literacy (Sammelbegriff für kindliche Erfahrungen und Kompetenzen rund um die Buch-, Erzähl-, Reim- und Schriftkultur) noch einmal verstärkt.

Im Reggio-Kinderhaus haben wir neben vielen anderen Projekten einen ungenutzten Raum zu einer Bücherei umgebaut. Im Rahmen ihres sozialen Engagements hat uns die Bremer Volksbank für unser Büchereiprojekt 750 € gesponsert. Somit konnten wir bei den Möbeln ein bisschen unsere individuellen Bedürfnisse berücksichtigen. Mit unserem Möbeltischler Stefan Klinker haben wir Sitzgelegenheiten entworfen, die vielen Menschen die Möglichkeit bietet gemütlich ein Buch zu lesen. Die Bücherregale haben wir im Katalog eines Kindergartenausstatters gefunden. Die Renovierung des Raumes und das einrichten der Regale haben im Rahmen eines Renovierungstages Eltern übernommen. Da die frisch renovierte Bücherei allerdings noch sehr karg wirkte war es ein großes Glück, dass der Künstler und Umweltaktivist Chris Landrock Anfang Juni bei uns im Haus war. Chris hat der neuen Bücherei im Reggio-Kinderhaus mit einigen seiner Kunstwerke einen individuellen Charme und eine unverwechselbare Atmosphäre beschert.

Wir freuen uns sehr nun eine Bücher-Kita zu sein und sind gespannt, welche Impulse durch das Projekt in den nächsten Jahren ihre Anwendung im Kinderhaus erfahren.

Mehr Infos zur Interkulturellen Bücherkiste: www.eene-meene-kiste.de

 

Workshop und Meerkreativität

Workshop und Meerkreativität

Anfang Juni 2018 hatten wir einen besonderen Gast im Reggio-Kinderhaus. Der Surfer, Künstler und Umweltaktivist Chris Landrock hat uns an drei Tagen für das Thema „Verschmutzung der Meere“ sensibilisiert.

In einer Teamfortbildung hat uns Chris einen (zum Teil schockierenden) Einblick in den aktuellen Stand der Problematik mit Plastikmüll in den Weltmeeren (und Flüssen) gegeben. Die großen Mengen an Plastik, die dem gesamten Ökosystem zur Last fallen und am Ende auch uns Menschen nachhaltig schaden, treiben auf Jahrzehnte in unseren Gewässern herum.

Chris hat neben den Bildern von verendeten Tieren auch Beispiele innovativer Projektideen mitgebracht, die sich gegen den Müllhaufen stemmen und versuchen ihm habhaft zu werden.

Letztlich kann aber jede und jeder selbst etwas dafür tun, dass sich die Berge von Plastikmüll nicht weiter anhäufen.

Alle Kinder aus dem Kinderhaus waren einen Vormittag eingeladen, den Bericht von Chris (mit Beamer und vielen Fotos) zu verfolgen. Während und nach der Präsentation gab es viele Geistesblitze und fortschrittliche Ideen der Kinder, wie die Welt vom Plastikmüll befreit werden kann. Bei der anschließenden Begutachtung unterschiedlichster Fundstücke von Stränden weltweit bekamen die Kinder ein Bild vom Ausmaß der Problematik.

Ganz im Sinne der Reggio-Pädagogik bot Chris interessierten Kindern im Anschluss an, in einem Austausch mit gefundenen Materialien kreativ zu werden. Die Kinder haben mit unterschiedlichsten Fundstücken und mit Materialien aus der Remida in Hamburg eine künstlerische Antwort gegeben.

Die Tage mit Chris im Kinderhaus waren besonders und ein toller Impuls, sein eigenes Konsumverhalten zu hinterfragen.

Mehr Infos zu Chris Landrock: www.meerkreativitaet.de

Workshop in der Remida in Hamburg

Das komplette Team unseres Elternvereins hat einen Planungstag am 18. Mai 2018 genutzt, um im Rahmen eines Workshops die Remida in Hamburg kennenzulernen.

13 Fachkräfte und 4 Freiwillige im Sozialen Jahr machten sich morgens mit dem Zug auf in die Hansestadt Hamburg. Nach einem kleinen Imbiss in einer alten Schiffsschraubenfabrik haben wir uns gestärkt auf den Weg zu Susanne Günsch und den Räumen des Kreativen Recycling Centros gemacht.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Susanne ging es auch sofort los mit dem Workshop.

In der Remida werden Reste und Produktionsabfälle aus Fabriken / Betrieben gesammelt und anregend präsentiert. Obwohl es sich ausschließlich um „Abfallprodukte“ handelt fühlt man sich in der Remida wie in einem Einkaufsladen für Kunst und Alltagsgegenstände. Alle Materialien erfahren hier eine Wertschätzung. „Die Remida erschließt den materiellen Überfluss und weckt das Bewusstsein für den Reichtum an Ressourcen und seine kreative Verwendung – Nachhaltigkeit im doppelten Sinne.“ (aus dem Remida-Flyer).

Im Anschluss an den theoretischen Input konnten wir auf Entdeckungsreise gehen, forschen und experimentieren, staunen und kreativ werden. Wir haben einen tollen Einblick in Materialvielfalt und das Remida-Konzept bekommen. Wir empfehlen allen Fachkräften aus Kindertageseinrichtungen und Grundschulen den Besuch bei Susanne Günsch in der Remida in Hamburg.

Nach dem Workshop konnten wir uns noch viele Materialien für unsere Ateliers mitnehmen. Zum Glück war eine Kollegin mit dem PKW da, so dass wir lediglich mit Handgepäck die Rückreise nach Bremen antreten konnten.

Mehr Infos unter: www.remida.de

Frühkindliche Natur-und Umweltbildung

Unser Naturprojekt

Bei ersten Ausflügen im Frühling entdeckten wir gemeinsam die ersten Blüten und wie die ganze Umgebung begann immer „grüner“ zu werden.

Die Kinder säten Kresse, um die sie sich kümmerten und beobachteten sie beim wachsen.

Die Begeisterung der Kinder bei dieser Aktivität veranlasste uns dazu, ihre Neugier und ihr entwickeltes Interesse zu unterstützen und so ergab sich daraus ein Naturprojekt.

Wir legten eine Kräuterpalette an, die die Kinder pflegten. Wir kochten selbst unser Mittagessen und verwendeten bei der Zubereitung die eigenen Kräuter. Einmal war sogar Kartoffelwoche, in der wir Kartoffeln einkauften, sie zubereiteten und zu Mittag aßen. Es gab auch ein Bilderbuchkino (Kamishibai) mit der Geschichte „Wie die Kartoffel wächst und keimt“ und dann pflanzten wir selber eine!

In einer anderen Woche wandten wir uns den Blumen zu. Wir fuhren mit dem Bollerwagen in eine Gärtnerei, kauften Blumen ein und pflanzten sie in Blumentöpfe um. Die Töpfe hatten wir vorher mit Farbe kreativ verschönert und jetzt sieht unser Außengelände gleich viel bunter aus! Wir haben jedoch nicht nur unser Außengelände verschönert, sondern auch einen Ausflug in unseren Stadtteil unternommen, um Blumensamenbomben in der Umgebung zu verteilen. So wurde unser Stadtteil kunterbunt und jeder hatte etwas von unserem Projekt.

Eine Woche lang wohnte eine Weinbergschnecke bei uns, die wir mit viel Aufmerksamkeit beobachteten und pflegten.. Auch Regenwürmer besuchten uns eine Zeit lang in einem Regenwurmhotel, welches wir selbst errichteten. Wir warteten Tage lang geduldig ab, bis wir endlich sehen konnten, wie sie sich am Glas entlang durch die Erde winden.

Die kleine Bohne die wir einpflanzten steht jetzt auf der Fensterbank und hört überhaupt nicht mehr auf zu wachsen! Mal schauen ob sie sogar bis zur Decke wächst… Zum Abschluss des Naturprojektes haben wir ein Hochbeet angelegt und bald können wir dort Kürbis und Zucchini einpflanzen. Vielleicht ernten wir dann im September unseren eigenen Kürbis und Zucchini und kochen daraus Suppe.

Mmmh, das wäre toll!

Das Farbenprojekt passend zum Frühling

Die letzten Wochen waren den Farben rot, blau, gelb und grün gewidmet. Die Kinder haben freitags in den Morgenkreisen zusammen darüber entschieden, welche Farbe in der kommenden Woche dran kommen soll.

Natürlich gab es Lieblingsfarben bei den Knaddeldaddels. Schon mit 4 Monaten entwickeln die Säuglinge Vorlieben und Abneigungen. Der Renner ist schon bei den Alleikleinsten die Farbe Rot. Damit haben unsere Krippenkinder in beiden Gruppen auch gleich in der ersten Woche losgelegt. Alles was rot und rötlich war wurde gesammelt, betrachtet und zum Teil ausgestellt. In den Kleiderschränken war die Auswahl an roten Kleidungsstücken jedoch begrenzt. Rosa ist ja auch irgendwie rot. Jeden morgen haben wir darüber gesprochen, was wir für rote Kleidungsstücke tragen.

Mit blauer Bekleidung bei Knaddeldaddel aufzutauchen war dann nicht so schwer, schließlich haben fast alle Leut (große und kleine) eine Jeanshoose oder ein Jeankleid im Schrank. Dafür wurde es dann ziemlich kniffelig mit unserem blauen Frühstück. Zum Glück gibt es ja heutzutage Blaubeeren auch Februar zu kaufen. Die selbstgemachte blaue knete war schön und der blau gefärbte Rasierschaum auf Leinwand auch. Die Farbe lässt sich prima mischen und sieht plötzlich aus wie der Himmel oder das türkise Meer.

Oh – das war dann doch zu viel gelb, plötzlich sind wir bei grün.                                          „Guuhn!“ Diese Farbe ist für viele Kinder wirklich schwer auszusprechen. Aber sie erkennen und unterscheiden diese und alle anderen Grund- und Mischfarben schon mit 3 Monaten so gut wie Teenager. Nur müssen die Farben leuchtender und kontrastreicher sein. Pastelltöne sind etwas für Ältere. Gühn, grun, grün sind alle meine Kleider. Grün, grün, grün ist alles…..! Ach es gibt so schöne Farbenlieder – und so schöne Farben.

Manchmal gibt es da auch Farben, die nicht alle Kinder (oder auch Erwachsene) mögen. „Gelb ist pott!“, sagt N. aus der S-gruppe und verzieht angewidert sein Gesicht. Was „pott“ ist, können wir nur raten. Auch diesmal werden Collagen in der passenden Farbe gefertigt, gemalt, Farbmischexperimente gemacht, Bodypainting, gesungen bis wir alle gelb waren und die Eltern haben verzweifelt nach gelben Kleidungsstücken Ausschau gehalten.

Was? Sind die Farbwochen schon vorbei? Macht nix- alles so schön bunt hier bei Knaddeldaddel!

Mitarbeiter*innen solidarisieren sich mit streikenden Kolleg*innen! 

Mit Streik-Aushängen und rotem Flatterband haben Mitarbeiter*innen von Knaddeldaddel heute morgen auf die Verhandlungen der Gewerkschaft ver.di mit den Arbeitgebern hingewiesen. Am 15./16.04.2018 findet in der Tarif- und Besoldungsrunde des öffentlichen Dienstes nun die dritte Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberseite statt.

Die ver.di-Forderung nach 6 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro stößt weiterhin auf starken Widerstand auf Arbeitgeberseite Bund und Kommunen. Diesem Widerstand begegnen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes nun mit ganztägigen Arbeitsniederlegungen.

Markus Westermann, ver.di-Geschäftsführer: „Wir erwarten von den Arbeitgebern ein akzeptables Angebot. Ansonsten werden wir die Streiks unbefristet weiterführen. Die Beschäftigten haben eine gute Bezahlung verdient. Es gibt auch im öffentlichen Dienst den Bedarf an guten Fachkräften. Diese sind mit schlechter Bezahlung kaum zu bekommen.“

Die Gewerkschaften fordern:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 6 Prozent, mindestens um 200 Euro
  • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro
  • Laufzeit 12 Monate
  • Unbefristete Übernahme der Auszubildenden
  • Tarifierung der bisher nicht geregelten Ausbildungs- und Praktikant*innenverhältnisse
  • Anhebung des Nachtarbeitszuschlags in Krankenhäusern auf 20 Prozent

Obwohl die Betreuung bei Knaddeldaddel heute gesichert ist solidarisieren sich die Mitarbeiter*innen mit den streikenden Kolleg*innen und unterstützen die Forderungen der Gewerkschaften.

Aufwertung jetzt! Wir sind es wert!!

Knaddeldaddel macht wieder Kinderflohmarkt

Wir laden Dich herzlich zum Kinderflohmarkt am Samstag, den 21.04.2018 von 10-13 Uhr ein. Zum zweiten Mal wird rund um das Kind Spielsachen, Kleider, Schuhe und vieles mehr verkauft. Für das leibliche Wohl sorgt ein leckeres Kuchenbuffet. Mit einer Standgebühr von 8,00 € als Spende kannst Du mit verkaufen. Der Kontakt für die Standvergabe lautet: media@knaddeldaddel.de

Knaddeldaddel räumt auf

Zweimal im Jahr kommen Eltern und Fachkräfte unseres Vereins zu Renovierungstagen zusammen. Am Samstag den 10. März 2018 war es mal wieder soweit, bei nicht ganz frühlingshaften Temperaturen waren viele fleissige Hände beschäftigt.

Im Reggio-Kinderhaus konnte neben umfangreichen Putz- und Aufräumarbeiten der Flur der U3-Gruppen gestrichen werden und eine Dokumentationswand neu gestaltet werden.

Spannende Geschichten gibt es nun in der neuen Bibliothek. Eine kleine kuschelige Ecke wurde komplett neu eingerichtet und steht den kleinen Leseratten ab jetzt zur Verfügung.

Im Kindergarten wurde ein Fächersystem aus Regenfallrohren auf den Weg gebracht und Gardinenaufhängungen montiert. Rund um das Kinderhaus wurde aufgeräumt und gefegt.

Im Büro und in den Mitarbeiter*innenräumen wurden Galerieleisten, Pinnwände und Beleuchtung angebracht. Alles in allem sind viele Verschönerungsprojekte erledigt worden und der gemeinsame verbrachte Tag war wieder mal sehr erfolgreich.

Der nächste Renovierungstag findet am 20. Oktober 2018 statt.