Mitarbeiter*innen solidarisieren sich mit streikenden Kolleg*innen! 

Mit Streik-Aushängen und rotem Flatterband haben Mitarbeiter*innen von Knaddeldaddel heute morgen auf die Verhandlungen der Gewerkschaft ver.di mit den Arbeitgebern hingewiesen. Am 15./16.04.2018 findet in der Tarif- und Besoldungsrunde des öffentlichen Dienstes nun die dritte Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberseite statt.

Die ver.di-Forderung nach 6 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro stößt weiterhin auf starken Widerstand auf Arbeitgeberseite Bund und Kommunen. Diesem Widerstand begegnen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes nun mit ganztägigen Arbeitsniederlegungen.

Markus Westermann, ver.di-Geschäftsführer: „Wir erwarten von den Arbeitgebern ein akzeptables Angebot. Ansonsten werden wir die Streiks unbefristet weiterführen. Die Beschäftigten haben eine gute Bezahlung verdient. Es gibt auch im öffentlichen Dienst den Bedarf an guten Fachkräften. Diese sind mit schlechter Bezahlung kaum zu bekommen.“

Die Gewerkschaften fordern:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 6 Prozent, mindestens um 200 Euro
  • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro
  • Laufzeit 12 Monate
  • Unbefristete Übernahme der Auszubildenden
  • Tarifierung der bisher nicht geregelten Ausbildungs- und Praktikant*innenverhältnisse
  • Anhebung des Nachtarbeitszuschlags in Krankenhäusern auf 20 Prozent

Obwohl die Betreuung bei Knaddeldaddel heute gesichert ist solidarisieren sich die Mitarbeiter*innen mit den streikenden Kolleg*innen und unterstützen die Forderungen der Gewerkschaften.

Aufwertung jetzt! Wir sind es wert!!

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