Einen kurzen Moment, bitte …

Projektarbeit Teil 3 in der Kindergruppe “ Die kleinen Regenbogenfische „

Lernwerkstatt: Der kleine Regenwurm

In unserer Lernwerkstatt lernen wir den kleinen Regenwurm kennen. Es gibt viele Arten von Regenwürmern. Der bekannteste Regenwurm ist der Kompostwurm. Regenwürmer leben in der Erde. In den nächsten Tagen werden wir hier in der Kindergruppe vieles über Regenwürmer erfahren, entdecken und erleben.

Wir sind schon ganz neugierig und gespannt, was uns der kleine Regenwurm Klaus alles erzählt. Woher hat der kleine Regenwurm seinen Namen ? In Europa gibt es mehr als 400 Arten von Regenwürmern. Die bekanntesten sind der Tauwurm und der Kompostwurm.                              Regenwürmer leben in der Erde. Ihr Körper ist sehr beweglich, in der Sonne jedoch trocknet er schnell aus.

Sie haben keine Augen, keine Ohren und keine Nase. Dennoch können sie unterscheiden, wo es hell oder dunkel und wo oben oder unten ist. Regenwürmer atmen durch die Haut. Sie leben von abgestorbenen Pflanzenteilen. Durch die Arbeit der Regenwürmer wird der Boden sehr fruchtbar gemacht.

In unseren Morgen- und Begrüßungskreisen begleitet uns der kleine Regenwurm täglich und erzählt uns seine Geschichte und sein Leben. te erzählt uns der kleine Regenwurm, wo er wohnt und wir reisen zusammen in seine Welt.

Bewegungslied: „Kofferlied“

Koffer auf, Koffer zu, ich packe meinen Koffer ganz allein. Koffer auf, Koffer zu, sage mir was packst denn du ?

Ich packe meine Blätter und die Buntstifte ein, für die Reise in das Erdloch hinein.

Koffer auf, Koffer zu, ich packe meinen Koffer ganz allein.

Koffer auf, Koffer zu, sage mir was packst denn du ?

Ich packe meine Schere und das Paketband ein, für die Reise in das Erdloch hinein. Was machst du eigentlich unter der Erde?

In einem künstlich hergestellten Erdreich wollen wir den kleinen Regenwurm setzen und beobachten. Wir machen heute einen Ausflug und gehen auf den Spielplatz.          

Material:

  • Einmachglas / großen Teller
  • Erde
  • Wassersprühflasche
  • Bodenlaub
  • Brotkrümel
  • dunkles Tonpapier
  • Gummiringe

Mich und meine Regenwurm-Freunde findet man meist im Garten, in der Erde oder unter einem Stein.

Wenn es regnet, versammeln sich viele von uns auf der Straße oder auf Wegen. Mit meinem Kopf grabe ich kleine Gänge in die Erde, so lockere ich den feuchten Erdboden auf.

Wie du weißt, sind Regenwürmer ziemlich klein. Ihr Gehirn ist mini. Trotzdem sind diese Tiere wichtige und kräftige Gartenarbeiter.

Der wichtigste Bewohner der Erde, behauptet unser kleine Regenwurm Klaus sogar. Der wichtigste Bewohner der Erde gräbt und gräbt und gräbt. Regenwürmer graben unterirdische Gänge. Dadurch wird die Erde belüftet und das Wasser kann ablaufen. Regenwürmer fressen Laub, trockenes Gras und andere abgestorbene Pflanzenteile. Diese Pflanzenteile kommen als Dünger wieder aus den Würmern heraus.                                                                                       Die kleinen Häufchen, die Regenwürmer ab und zu im Gras fallen lassen nennt man Wurmhumus. Ein Regenwurm hat den ganzen Tag damit zu tun, sich in der Erde von oben nach unten oder von unten nach oben zu graben. Er gräbt sich nach oben, um zum Beispiel ein Blatt zum Fressen zu besorgen. Das Blatt rollt er zu einer Tüte zusammen und nimmt es mit nach unten. In der Erde frisst er es in aller Ruhe auf. Wenn der Regenwurm fertig gespeist hat, gräbt er sich wieder nach oben. Dort hinterlässt er sein Häufchen und macht sich sofort wieder auf die Suche nach neuer Nahrung. Fressen, Verdauen, Gänge graben – das ist das Leben des Regenwurms.

Ich selbst lebe am liebsten im Komposthaufen, daher nennt man meine Familie auch Kompostwürmer. Wir haben heute auf unseren Ausflug Regenwürmer gesammelt. Sie schlafen erst in unserem Glas, bis wir ihnen ein neues Zuhause, einen kleinen Minigarten gebastelt

Kreativecke: „Glasterrarium“

Material:

  • Hammer
  • Nagel
  • Einweggläser
  • Erde

Bastelanleitung:

  • wir füllen Erde in ein Einweckglas und lege unsere gesammelten Regenwürmer in das Einwegglas
  • wir schrauben einen Deckel aus das Glas und hämmern mit einem Nagel kleine Löcher in den Deckel
  • wir stellen das Glas auf die Fensterbank

Um die Regenwürmer eine Weile gut beobachten zu können, gibt man sie am besten in ein mit Gartenerde gefülltes hohes Einmachglas ( nicht mehr als 3 Würmer pro Glas ) ohne Deckel. Mit Hilfe einer Wassersprühflasche wird die Erde immer gleichmäßig feucht gehalten. Als Futter für die Tiere wird Bodenlaub auf der Oberfläche verteilt. Zusätzlich können gelegentlich auch Kaffeesatz und Brotkrümel dazu gestreut werden. Damit die Regenwürmer ihre Gänge bis an die Wände des Glases heran buddeln, muss es mit dunklem Tonpapier umwickelt werden, das nur für kurze Beobachtungen entfernt wird. Am einfachsten befestigt man das Papier mit Gummiringen. Was für erstaunliche und fleißige Arbeiter Regenwürmer sind, wird besonders gut sichtbar, wenn verschiedene Erdsorten ( Gartenerde, Sand, Lehm ) in Schichten in ein Glas gefüllt werden, bevor man die Würmer hineinsetzt. dann können die Kinder beobachten, wie die Würmer in kurzer Zeit die gesamte Erde umgraben und die Schichten miteinander vermischen.

Wenn ihr mich beobachten wollt, hebt mich einfach mit den bloßen Fingern hoch und setzt mich auf eure Hand wieder ab. So könnt  ihr mich ganz genau ansehen und sehen, was ich so alles kann.

Schaut mich mal ganz genau an! Entdeckt ihr meine Beine ?  „Nein“ – kein Wunder, ich habe nämlich keine.

Aber ihr seht sicherlich, dass ich einen Kopf habe und dass mein Körper aus vielen Abschnitten besteht. Am Kopf ( dickeres Ende ) habe ich mehrere winzige Augen ( Sehzellen ), mit denen ich aber nur unterscheiden kann, ob es hell oder dunkel ist.

Im Kopf habe ich außerdem einen Mund, den ihr wahrscheinlich gar nicht so genau erkennen könnt. Was ihr deutlich seht, ist ein verdickter Teil im vorderen Bereich meines Körpers. Diesen brauche ich um Nachwuchs zu bekommen. Am dünnen Ende meines Körpers habe ich natürlich einen After. Aus diesem scheide ich alles aus, was ich nicht verdauen kann.